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Schnell umgesetzt: Open Data – offene Daten in Dortmund

Informationsportal opendata.dortmund.de geht online

Das Open Data-Portal „opendata.dortmund.de“ ist seit dem 23. August 2018, mit vielen Angeboten aus unterschiedlichen Bereichen der Verwaltung online verfügbar. Hiermit geht die Stadt Dortmund neue Wege in der Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Firmen und Medien.
„Daten sind das neue Öl“ – das ist ein inzwischen bekannter Vergleich. An diesem „Schatz“ sollen alle gleich beteiligt werden. Eine Vielzahl von Daten und Statistiken stehen daher ab sofort allen Bürgerinnen und Bürgern bzw. themenspezifisch Interessierten zur freien Nutzung zur Verfügung. Die schnelle Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 12. Juli 2018 zeigt, dass der Kulturwandel der Stadtverwaltung zur Öffnung seiner Daten im Zusammenhang mit der Digitalisierung ein wichtiger Baustein ist.

Die Veröffentlichung von Daten als Open Data ist ein wesentlicher Bestandteil und erster Schritt auf dem Weg zu Open Government – ein mehrstufiger Entwicklungsprozess der Öffnung von Verwaltung und Politik. Ziel von Open Government ist es, Transparenz, Partizipation und Kollaboration im Zusammenspiel von Verwaltung, Stadtgesellschaft und Politik zu gestalten und zu fördern.
Open Data steht für die Idee, Daten öffentlich frei verfügbar und nutzbar zu machen. Zu den Zielen gehören u.a. die Stärkung der Teilhabe und des Demokratiegedankens in der Gesellschaft, die Möglichkeit der Entwicklung von innovativen Apps auf Basis der Verwaltungsdaten oder auch unmittelbare Rückmeldungen durch Bürgerinnen und Bürger.
Bei der Stadtverwaltung Dortmund werden zahlreiche Daten erhoben – seien es statistische Daten, Umwelt-, Infrastruktur-, Verkehrs- oder Geodaten. Diese Daten werden heute bereits auf Anfrage durch die Stadt Dortmund bereitgestellt, soweit keine Schutzbedürftigkeit besteht. Dies geht regelmäßig mit einem erheblichen Personaleinsatz für Datenrecherche und -bereitstellung einher. Der Verbreitung und Nutzung stehen bisher unterschiedliche und teils aufwändige Gebührenregelungen entgegen.
Die verschiedenen Bereiche der Stadtverwaltung haben über das Open Data-Portal die Möglichkeit, ihre Daten, Statistiken und Kennzahlen als offene Daten zur Verfügung zu stellen. Diese erhöhte Transparenz und die Möglichkeiten zur Mitwirkung bergen ein großes Potenzial zur Vertrauensbildung bei Entscheidungen der Politik und Verwaltung.
Der Leistungsumfang des Portals gliedert sich in 14 deutschlandweit einheitliche Kategorien. Es beinhaltet zahlreiche statistische Daten, z.B. zur Bevölkerungsentwicklung sowie Geodaten als Kartendarstellung. Zeitlich gruppierte Einzeldaten, z.B. aus den Kategorien Wahlen und Bevölkerung, werden für weitere wissenschaftliche Auswertungen in Modellen und Vorhersagen angeboten. Präsentiert werden können z.B. georeferenzierte Bevölkerungsdaten, Standorte öffentlicher Toiletten, Schulen und Kitas, E-Tanksäulen, Radstationen oder Bebauungspläne.
Das Open Data-Portal soll in den kommenden Monaten sowohl inhaltlich als auch technisch stetig wachsen. Über einen Feedback-Fragebogen wird der Partizipationsprozess zum Ausbau von Inhalten begleitet.
An der Entwicklung und weiteren Betreuung des Portals waren und sind verschiedene Fachbereiche der Stadt Dortmund beteiligt, wie u.a. das Vermessungs- und Katasteramt, das Dortmunder Systemhaus und die Dortmund-Agentur.

(Quelle: Pressestelle der Stadt Dortmund, Michael Meinders)

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