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Dortmund - Hombruch

Ewald Sprave (1902 - 1984)

Der SPD Stadtbezirk Hombruch schreibt den Ewald-Sprave-Preis 2026 aus. Gesucht werden Einzelpersonen, Vereine oder Institutionen, die sich in besonderer Weise gegen Hass und Gewalt sowie für Toleranz, Menschlichkeit und soziales Engagement einsetzen. Vorschläge können bis zum 30. September 2026 eingereicht werden.

Ewald-Sprave-Preis 2026

Seit 2002 verleiht der SPD Stadtbezirk Hombruch den nach Altbürgermeister Ewald Sprave benannten Preis "Gegen Hass und Gewalt – Für Toleranz, soziales Engagement und Menschenwürde".

Mit dem Ewald-Sprave-Preis werden Menschen und Institutionen ausgezeichnet, die durch Zivilcourage sowie besonderes soziales Engagement ein Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit setzen und sich für Toleranz, Menschlichkeit und Menschenwürde einsetzen.

 

Bisherige Preisträger*innen:

2002: Internationale Rombergparkkomitee

2003: Lore Junge und Gerhard Kolbe

2004: Dortmunder Jugendring und an die Schulklasse Daniela Neuhaus von der Robert-Koch-Realschule

2005: Fred Ape und Wolfgang Asshoff

2006: Ernst Söder und Günter Wittenberg

2007: Dr. Waltraud Diekhaus und Hannelore Urbaniak

2008: Schülervertretung des Helene-Lange-Gymnasiums und Erich Rüttel

2009: Josef Reding

2010: Chor Provokal

2011: Eberhard Weber

2012: die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtbezirk Hombruch (Löschzug 15 - Kirchhörde, gegründet 1894, Löschzug 16 - Hombruch, gegründet 1878, Löschzug 17 - Persebeck, gegründet 1913)

2013: Botschafter der Erinnerung:

  • Carissa Wagner (Botschafterin aus Brackel)
  • Lara Schimmeregger (Botschafterin Paul Ehrlich BK)
  • Lena Leppersjohann (Botschafterin Anna Zilken BK)
  • Lars Gutknecht (Botschafter aus Brackel, Falken)
  • Fabian Karstens (Botschafter Gesamtschule Gartenstadt)
  • Lukas Spasovski (Botschafter Gartenstadt)
  • Johannes Rohm (Botschafter Brackel)
    sowie
  • Andreas Roshol (Koordinator)
  • Werner Blanke (Vorstand Jugendring)

2014: die Dortmunder Arbeitsgruppe von terre des hommes

2015: Hartmut Anders-Hoepgen

2016: bodo e. V.

2017: TuS Eichlinghofen und FC Brünninghausen

2018: Eine-Welt-Kreis der ev. Kirche Dortmund-Südwest

2019: Neven Subotic Stiftung

2020 - 2022: keine Preisverleihung aufgrund der Corona-Pandemie

2023: Karla Schefter, Elisabeth Grümer, Erika Scheffler

2024: Gast-Haus

2025: Keine Verleihung, dafür Innovationspreis

2026: Vorschläge erbeten

Der SPD Stadtbezirk Hombruch freut sich auf zahlreiche Vorschläge und möchte mit dem Ewald-Sprave-Preis Menschen und Initiativen würdigen, die sich mit Mut und Überzeugung für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde einsetzen.

 

Zur Person Ewald Sprave
Geboren am 21.12.1902 in Dortmund-Schnee. Mitglied der SPD seit 1926 in der Ortsgruppe Barop. Beschäftigt bei der westfälischen Allgemeinen Volkszeitung. 1933 Mitglied der letzten freigewählten Stadtverordnetenversammlung.
Wegen seiner engen Mitarbeit in der Widerstandsgruppe um Fritz Henßler, u. a, Kurierdienste, wurde Sprave mehrfach von den Nationalsozialisten verhaftet und war starken Repressalien ausgesetzt.
Nach dem zweiten Weltkrieg war er Vorsitzender der AWO Dortmund, Ratsmitglied und ab 1962 Bürgermeister der Stadt Dortmund bis 1969.
Für seine Verdienste wurde ihm der Ehrenring sowie die Stadtplakette der Stadt Dortmund verliehen. Seit 1969 Altbürgermeister der Stadt Dortmund.
Ewald Sprave starb am 21. August 1984.

 

Quellennachweis für das Foto: Stadtarchiv Dortmund," Dortmund im Wiederaufbau"

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Aktuelles

  • Es gibt massive Bedrohungen von innen und von außen
    Die Anhörung der Präsidentin und der Präsidenten der Nachrichtendienste durch das Parlamentarische Kontrollgremium hat die ernste Einstufung der Sicherheitslage in unserem Land bestätigt. Das gilt insbesondere im Hinblick der hybriden Bedrohungen und Angriffe aus Russland, aber auch im Bereich des Rechtsextremismus. Deshalb wollen wir unsere Nachrichtendienste moderner und abwehrbereiter aufstellen, um unsere Freiheit zu schützen, sagt Sonja Eichwede.
  • 100.000 E-Autos gefördert: Elektromobilität ist kein Luxus mehr
    Schneller als erwartet nutzen zehntausende Menschen die E-Auto-Förderung. Besonders Haushalte mit niedrigeren und mittleren Einkommen profitieren von der Förderung. Das zeigt: Elektromobilität ist längst keine Nischenlösung mehr, sondern wird zur bezahlbaren Alternative für Familien und Normalverdiener, sagt Esra Limbacher.
  • Pflegereform: Wir müssen an die strukturellen Probleme ran
    Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf zur Neuordnung der Pflegeversicherung verabschiedet. Für Dagmar Schmidt nur ein erster Schritt, die Pflegekommission hat nun den Arbeitsauftrag, konkrete Ergebnisse für eine strukturelle Reform vorzulegen.

Nächster Termin

in 4 Tagen 20 Std. 29 Minuten

11.10.2026
11:00 -

Verleihung Ewald-Sprave-Preis 2026

#gemeinsamfuerhombruch

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